Mainova AG, Frankfurt

Objekt:

 

Die Mainova AG versorgt die Rhein-Main-Region mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser.

Das von dem Frankfurter Architekturbüro H. Michael Kleinert & Partner entworfene viergeschossige Mehrzweckgebäude verfügt über rund 10.000 Quadratmeter Nutzfläche.

Ein markantes Gesicht erhält der Bau durch eine Rotunde und eine modern gestaltete Fassade aus Glas, Keramik und Holz.
Im "Kopf" des Gebäudes, das aus der Vogelperspektive die Konturen eines menschlichen Körpers erkennen lässt, sind die
Leitwarten zur Überwachung der verschiedenen Versorgungs-
netze untergebracht.

 

Systemanforderungen:

 

  • wirkungsvoller Blendschutz an Bildschirmarbeitsplätzen
  • Beschattung an gebogener Fensterkonstruktion in der Schaltzentrale (Rotunde)
  • Rollauszugslänge: 3,60 m
  • Integration der Rollosysteme in die Fassade
  • Anschlusss an zentrale BUS-Steuerung

 

Projektdurchführung:

 

Für dieses Objekt eignen sich die Folienrollos Lux-Line am besten, da bei dieser Produktlinie der Behang von unten nach oben geschlossen wird und so auch bei den extremen Höhen von 3,60 m ein optimaler Blendschutz in Sichthöhe gegeben ist.

Um die Leimholzoptik der Innenausstattung nicht zu beeinträchtigen, wurden die Profile der Folienrollos so unauffällig wie möglich montiert und die Seitenführungen mit Leimholzaufsätzen verblendet. Zudem wurden die oberen Kettenzugkästen der Lux-Line-Rollos mit in die Verblendung eingelassen. (Abb. rechts)

Vor der gebogenen Fensterfront treffen die Blenden der Rollos bündig aufeinander, ein Aluminumwinkel überdeckt den Spalt. (Abb. links) 

Die Blenden sind unsichtbar unter der Heizungsabdeckung montiert. Dazu wurden die Stollen der Gitterroste ausgefräst und die Kassetten unter den Gitterrosten eingepasst. (Abb. Mitte)

Die Profile und die Mechanik der Lux-Line-Rollos wurden so unauffällig in den Büros und in der Schaltzentrale integriert, dass der Sonnenschutz fast nicht erkennbar ist.

Insgesamt wurden in dem Objekt fast 500 Stück Anlagen, zum Teil mit manueller (Kettenzug) als auch mit elektrischer Bedienung montiert. Die elektrisch betriebenen Rollos wurden das zentrale BUS-System 
angeschlossen.